Bundesinstitut für Sportwissenschaft

Navigation und Service

Sie sind hier:

  1. Zur Startseite
  2. Chemikalien in Sportböden aus Kunststoff?

15.06.2020 Chemikalien in Sportböden aus Kunststoff?

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) haben die Eigenschaft, wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil zu sein (vgl. UBA, 2018).

Bild zeigt ein Rasenspielfeld. In amerikanischen Kunststoffrasenfasern ist PFC nachgewiesen worden.
In amerikanischen Kunststoffrasenfasern ist PFC nachgewiesen worden. (Symbolbild) Quelle: BISp

Daher werden sie in Gegenständen wie z. B. Kochgeschirr, Feuerlöschschäumen, Wachsen/Schmiermitteln, Pestiziden oder Baustoffen eingesetzt. Im Sport können sie in Skiwachsen oder Sportkleidung Verwendung finden. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben zu einer Neubewertung (vgl. auch Umweltministerkonferenz, 2019) des gesundheitlichen Risikos durch PFC geführt. Unter anderem nimmt sich die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) des Themas an (ECHA, 2020). Da eine amerikanische Studie (Gearhart und Bennett, 2019) PFC in amerikanischen Kunststoffrasensystemen nachgewiesen hat (vgl. auch Turi, 2020), ist nun die Frage, ob in Deutschland verwendete Kunststoffrasensysteme ebenfalls PFC enthalten können. Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Olympischen Sportbund.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK