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Optimierung von Training und Wettkampf - Regenerationsmanagement im Spitzensport

Datum 22. Februar 2018

Am 6. Februar 2018 fand die 5. Projektbeiratssitzung des WVL-Projekts „Optimierung von Training und Wettkampf: Regenerationsmanagement im Spitzensport (REGman)“ im Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) statt.

Für das Projektteam und für das BISp stehen auch in der zweiten Projektphase von REGman (2017-2020) nach wie vor die Praxisrelevanz und der direkte Transfer in den Leistungssport an oberster Stelle. Die direkte Kommunikation und der klar an der praktischen Anwendung orientierte Austausch mit den Beteiligten aus Wissenschaft und Sportpraxis sind daher unverzichtbar.

Zu einem regen Austausch traf sich hierzu die Projektgruppe um Prof. Tim Meyer (Universität des Saarlandes), Prof. Michael Kellmann, Prof. Alexander Ferrauti (beide Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Mark Pfeiffer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) mit den Beiratsmitgliedern in Bonn. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag in der leitfadengestützten Diskussion ausgewählter Themen der Projektbeiratsmitglieder. Somit kam ein großer Input von der Sportpraxis, der sich an den Bedürfnissen der Trainer und Athleten orientierte.

Die Projektgruppe stellte den Beiratsmitgliedern zunächst kurz die Rahmenbedingungen und Inhalte des Fortsetzungsprojekts vor. Hieraus ging hervor, dass der Fokus noch stärker auf die Individualisierung und den Bereich des langfristigen Monitorings gerichtet wird. Erkenntnisse der ersten Projektphase haben gezeigt, dass die Effektivität von Diagnostik- und Interventionsmaßnahmen zur Regenerationsförderung interindividuell sehr variabel ist, so dass im Leistungssport weniger ein Vorgehen gefragt ist, das im Gruppenmittelwert effektiv ist, sondern ein für einen bestimmten Athleten optimiertes. Anschließend erfolgte eine leitfadengestützte Diskussion zu ausgewählten praxisrelevanten Themen. Von den Beiratsmitgliedern wurde in der Diskussion der Fokus ebenfalls auf die Themenbereiche des Individualisierungsansatzes und des Monitorings gelegt, was die Bedeutung dieser Themen und ihrer Priorisierung weiter unterstreicht.

Eine individualisierende Vorgehensweise fordert allerdings eine hohe Compliance der Athleten und Sportverbände um aussagekräftige längsschnittliche Studiendesigns zu verwirklichen. Weitere Anregungen und Teilnahmebereitschaft insbesondere aus der leistungssportlichen Praxis sind daher wünschenswert und erforderlich für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Die gesamte Beiratssitzung zeichnete sich durch ein großes Interesse und eine hohe Motivation der Arbeitsgruppe und aller Beteiligten aus.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie hier:

www.regman.org

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