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Ankündigung: KINGS – Praxisworkshop „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ am 3. und 4. Mai 2019 im Berliner Sportforum

Datum 21. September 2018

Mit einem Praxisworkshop setzt die KINGS-Studie den intensiven Austausch mit der Praxis fort.

Das seit 2014 vom BISp geförderte WVL-Projekt Krafttraining im Nachwuchsleistungssport (KINGS) unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Urs Granacher neigt sich nach vier Jahren intensiver Forschungsarbeit mit großen Schritten seinem planmäßigen Ende entgegen. Zum Abschluss des Projektes soll noch einmal ein intensiver Dialog mit den Personen gesucht werden, die unmittelbar mit den heranwachsenden Athleten und Athletinnen zusammenarbeiten und gefordert sind, ein zielgerichtetes und effektives aber zugleich auch langfristig verantwortungsvolles Training zu gestalten. Hier möchte die Veranstaltung konkrete und für die eigene Arbeit umsetzbare Handlungsempfehlungen vermitteln. Zum gesamten Themenspektrum der KINGS-Studie werden Workshops angeboten, die im Rotationsverfahren in Kleingruppen besucht werden können.

Übergreifende Inhalte der Workshops:

  • Aufbau und Inhalt von Krafttraining mit Kindern und Jugendlichen im Leistungssport
  • Diagnostik und Bewertung
  • Krafttraining zur Leistungssteigerung, Belastbarkeitssicherung und Prävention
  • Sportart- und Entwicklungsspezifische Empfehlungen
  • Langfristiger Leistungsaufbau
  • ...

Dieser praxisorientierte KINGS-Workshop wird primär für Trainer, Lehrer und Betreuer unmittelbar im Nachwuchsleistungssport konzipiert. Die genauen Programmpunkte sowie nähere Informationen zu detaillierten Anmeldeverfahren werden in Kürze auf der Homepage des BISp (www.bisp.de) bekannt gegeben.


Weiterführende Informationen zu KINGS

Langhantel - diagonal Langhantel - diagonalLanghantel - diagonal Quelle KINGS-Projektgruppe

Während der letzten vier Jahre konnte das Projektteam der KINGS-Studie mit Unterstützung der Kooperationspartner nennenswerte wissenschaftliche Erkenntnisgewinne zur Förderung von Leistung und Gesundheit durch Krafttraining im Nachwuchsleistungssport erzielen.

Zu den wissenschaftlichen Partnern des Projekts zählen die Universität Potsdam, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Universität Stuttgart sowie das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft Leipzig. Das KINGS-Team arbeitete eng mit Landesministerien, Olympiastützpunkten, Landessportbünden, Eliteschulen des Sports und sportbetonten Grundschulen sowie Bundessportfachverbänden in ganz Deutschland zusammen. Besonders hervorzuheben ist, dass viele verschiedene Sportarten und Verbände an der Studie beteiligt waren und somit die unterschiedlichsten Aspekte eingeflossen sind.
Das ausgewiesene Ziel des KINGS–Konsortiums war es, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Trainingspraxis zu überführen und den Trainern und Athleten zugänglich zu machen. Rückblickend und voraus schauend sind einige Meilensteine dieses Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis zu nennen:

Die Resonanz auf KINGS war in den vergangenen vier Jahren äußerst positiv. Insbesondere erreichte das Projektteam und das BISp zahlreiche Anfragen aus der Sportpraxis, die erfreulicher Weise in KINGS eingeschlossen und zusätzlich bearbeitet werden konnten. In den kommenden Monaten werden die daraus resultierenden Arbeiten fertiggestellt. Die Daten der bis Ende August 2018 laufenden Interventionsstudien werden ausgewertet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und anschließend Handlungsempfehlungen für die Sportpraxis formuliert. Hierzu hat das BISp das KINGS-Projekt um weitere 12 Monate bis zum 31.08.2019 verlängert.

Bereits während des Symposiums Ende Juni 2018 in Berlin, wurde eine zusätzliche anwendungsorientierte Veranstaltung zum Thema „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ angekündigt, die auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß.
Die Veranstaltung findet am 3. und 4. Mai 2019 auf dem Areal des Berliner Sportforums statt.

Weitere Informationen zu KINGS finden Sie auch auf der Projektwebsite und dem Blog.