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Symposium "Krafttraining im Nachwuchsleistungssport"

Am 22. und 23. Juni fand im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin ein Symposium zum Thema „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ (KINGS) statt. International führende Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und Kanada beleuchteten das Thema aus verschiedenen Perspektiven und legten damit den Grundstein für einen intensiven Austausch.

Gastgeber der Veranstaltung waren das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und die Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Adamantios Arampatzis), unterstützt durch den Sprecherrat des KINGS-Projekts. Mehr als 120 nationale und internationale Teilnehmer aus Wissenschaft und Sportpraxis folgten der Einladung. Nach den Grußworten von Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, PD Dr. Gabriele Neumann, ständige Vertretung des Direktors am Bundesinstitut für Sportwissenschaft und Beate Lohmann, Abteilungsleiterin Sport im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, setzte sich das Symposium mit einer interessanten Mischung aus Vorträgen und Diskussionen zu Stand und Perspektiven der Forschung zu „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ fort. Durch das Programm führte PD Dr. Christian Puta, Mitglied des KINGS-Sprecherrats und akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sportmedizin und Gesundheitsförderung der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Mehr als 120 nationale und internationale Teilnehmer aus Wissenschaft und Sportpraxis folgten der Einladung zum KINGS-Symposium. Mehr als 120 nationale und internationale Teilnehmer aus Wissenschaft und Sportpraxis folgten der Einladung zum KINGS-Symposium.Mehr als 120 nationale und internationale Teilnehmer aus Wissenschaft und Sportpraxis folgten der Einladung zum KINGS-Symposium. Quelle BISp

Krafttraining mit Kindern und Jugendlichen war lange Zeit umstritten. So fehlten Nachweise für die Wirksamkeit und es gab Bedenken zu den gesundheitlichen Risiken. Heute ist aus vielen Studien bekannt, dass altersgerechtes Krafttraining bei Kindern, die keinen Leistungssport betreiben, sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Erkenntnisse zum Nachwuchsleistungssport sind nur unzureichend vorhanden. Im Auftrag des Strategieausschusses des Wissenschaftlichen Verbundsystems im Leistungssport (WVL) hat das BISp im September 2014 das Ausschreibungsprojekt zum Thema „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ vergeben (KINGS-Projekt). Mit dem Symposium am 22. und 23. Juni 2018 in Berlin fand das Projekt seinen wissenschaftlichen Höhepunkt und – vorläufigen – Projektabschluss.

Im Laufe des vierjährigen Forschungsprojekts konnten umfangreiche Erkenntnisse gewonnen werden. Trotzdem zeigte sich auch während des Symposiums, dass viele Aspekte zum Krafttraining im Nachwuchsleistungssport einer tiefergehenden Analyse bedürfen. Das KINGS-Konsortium wies daher auf die Relevanz hin, dass Projekt fortzusetzen und so weitere Teilbereiche erforschen zu können.

Die Ankündigung einer zusätzlichen, anwendungsorientierten Veranstaltung zum Thema Krafttraining im Nachwuchsleistungssport in 2019 stieß ebenfalls auf großes Interesse bei den Teilnehmern. Darin werden die Ergebnisse aus der KINGS-Studie im Workshopcharakter explizit für Trainer, Lehrer und weitere Personen aus der Sportpraxis aufbereitet und anhand praktischer Beispiele vermittelt. Nähere Informationen zum Termin, Ort und Anmeldeverfahren werden auf der BISp-Website zeitnah bekannt gegeben.

Die wissenschaftlichen Beiträge des Symposiums finden Sie in Kürze als Video auf dem YouTube-Kanal des BISp.

Weitere Informationen zu KINGS finden Sie auch auf der Projektwebsite: https://www.uni-potsdam.de/kraftprojekt/ und dem Blog: https://medium.com/@kingsstudy