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Rahmenbedingungen zur Beantragung


Antragsberechtigte

  • Grundsätzlich können alle olympischen Spitzenverbände sowie der DBS über ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner Service-Forschungsprojekte beim BISp beantragen.
  • Die formale Beantragung von Service-Forschungsprojekten erfolgt über universitäre Hochschuleinrichtungen oder außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (FuE) in enger Kooperation mit mindestens einem olympischen Spitzensportverband bzw. einer paralympischen Sportart.
  • Bundesgeförderte Einrichtungen – wie beispielsweise das IAT und FES - können nicht als Antragsteller gegenüber dem BISp fungieren.
  • Service-Forschungs-Projektanträge ohne Mitwirkung eines olympischen Spitzenverbandes oder einer paralympischen Sportart werden nicht berücksichtigt. Die Zusammenarbeit und Kooperation ist u. a. über den Kooperationsplan-Wissenschaft-Praxis-Service nachzuweisen.
  • Die Zusammenarbeit in Netzwerken aus Wissenschafts-, Praxis- und Serviceeinrichtungen wird vom BISp zur Sicherung der Projektnachhaltigkeit besonders unterstützt.

Einreichungsbeschränkungen für 2019

Aufgrund der limitierten Haushaltsmittel können Service-Forschungsanträge nur in einer begrenzten Anzahl Berücksichtigung finden. Das BISp spricht daher verbandsbezogene Antragsberechtigungen aus.

Insgesamt können 40 Verbände – einschließlich des DBS – Service-Forschungsanträge über die wissenschaftlichen Kooperationspartner verteilt auf die beiden Antragsfristen 2019 einreichen. Eine Übersicht über die jeweiligen Antragsberechtigungen sind in der unten stehenden Tabelle zu finden.

Für jeden Verband wird die Anzahl der geschlechtsunabhängigen Disziplingruppen auf Basis der aktuellen Einteilung der olympischen Sportarten / Disziplinen (Quelle: DOSB, 05.02.2018) als Grundlage für die Festlegung der möglichen Projektbeteiligungen herangezogen. Die Anzahl an möglichen Projektbeteiligungen der Verbände bei der Service-Forschung 2019 ergibt sich dementsprechend durch folgende Einordnung:

1 Disziplingruppe im VerbandKat. I - 1 Service-Forschungsantrag
2-3 Disziplingruppen im VerbandKat. II - 2 Service-Forschungsanträge
4 Disziplingruppen im VerbandKat. III - 3 Service-Forschungsanträge
> 4 Disziplingruppen im VerbandKat. IV - 4 Service-Forschungsanträge

Beispiele:

  • Deutscher Ringer-Bund (DRB), zwei Disziplingruppen (Griechisch-römisch und Freistil): der DRB kann über die beiden möglichen Einreichungstermine (s.u.) insgesamt maximal in zwei Projektanträgen (SFP) kooperieren.
  • Bund Deutscher Radfahrer (BDR), fünf Disziplingruppen (Straße, Bahn (Kurzzeit, Ausdauer), MTB, BMX: der BDR kann über die beiden möglichen Einreichungstermine (s. u.) zusammen insgesamt maximal in vier Service-Forschungs-Projektanträgen (SFP) kooperieren.

Die Berechnungsgrundlage für die möglichen Projektbeteiligungen der olympischen und paralympischen Spitzenverbände im Rahmen der Service-Forschung 2019 finden Sie hier:
Datei ist nicht barrierefrei Berechnungsgrundlage für die möglichen Projektbeteiligungen der olympischen und paralympischen Spitzenverbände im Rahmen der Service-Forschung 2019 (PDF, 174KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Einreichungstermine und Projektstarts für das Haushaltsjahr 2019

In 2019 werden zwei Termine zur Einreichung von Service-Forschungsanträgen angeboten.

Für die Phase 2019/1 endet die Einreichungsfrist am 28.02.2019; geplanter Projektstart für diese Projekte ist der 01.08.2019.

Für die Phase 2019/2 ist als Einreichungsfrist der Herbst 2019 avisiert; der geplante Projektstart wird im Frühjahr 2020 sein. Die konkreten Termine für diese Phase werden noch mitgeteilt.


Laufzeit

Die maximale Laufzeit ist auf 9 Monate begrenzt.

Projektbeschreibung

  • Umfang: maximal 10 Seiten Projektbeschreibung – reiner Fließtext (ohne Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis): Abbildungen, Tabellen, Grafiken, Bilder und sonstige Ergänzungen sind gesondert in einem Anhang zur Projektbeschreibung beizufügen;
  • Arial 11, Zeilenabstand 14 pt, DIN A4-Formatrahmen, Seitenränder 2,5 cm;
  • das Einreichen einer Projektbeschreibung mit mehr als 10 Seiten führt zu einem Ausschluss des Antrags;
  • die vorgesehene Transferstrategie in die Praxis ist aussagekräftig darzustellen;
  • Ausführungen zum Stand der Forschung / Technik und den Angaben von Referenzliteratur sind auf das Wesentliche zu beschränken.


Finanzieller Rahmen

Bei der Beantragung eines Service-Forschungs-Projektes ist auf die Wirtschaftlichkeit und Beachtung des Subsidiaritätsprinzips zu achten. Die Gesamtsumme der beantragten Mittel sollte i. d. R. 35.000 € nicht überschreiten. Dabei ist nachfolgender Kostenrahmen einzuhalten:

  • max. ½ Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (WMA,TG 13);
  • ggf. geringfügige Kostenübernahme für Personal einer wissenschaftlichen Serviceeinrichtung für projektbezogene wissenschaftliche Mitarbeit möglich;
  • Sächliche Verwaltungsausgaben sowie Gegenstände und andere Investitionen sind auf das Notwendigste zu reduzieren;
  • Reisekosten sind möglichst anteilig durch den Verband mit zu finanzieren.


Antragsunterlagen

Die folgenden Unterlagen sind verpflichtend einzureichen:


Einreichung der Unterlagen

Die Anträge sind zum jeweiligen Einreichungstermin (für Phase 2019/1: 28.02.2019, 23:59 Uhr) über das elektronische Antragssystem "Easy-Online" zu stellen. Der Zugang zu "Easy-Online" erfolgt über den folgenden Link:
Zugang zum Antragssystem "Easy-Online"
(Weitere Hilfestellungen zur Nutzung von "Easy-Online" können hier nachgelesen werden:
Antragsverfahren Easy-online: Hilfeseiten)

Zur Wahrung der o. a. Antragsfrist ist allein der elektronische Eingang des Antragsformulars maßgebend. Mit Ablauf des Stichtages ist eine Antragstellung technisch nicht mehr möglich. Vor dem Hintergrund der Gleichbehandlung aller Antragstellungen behält sich das BISp vor, Anträge zurückzuweisen, die den formalen Anforderungen nicht genügen. Dies betrifft auch unvollständige Anträge, wie z. B. das Fehlen der beizustellenden Verbandsstellungnahmen / Kooperationspläne Wissenschaft-Praxis.

Da aus rechtlichen Gründen nicht auf eine rechtsverbindliche Unterschrift verzichtet werden kann, sind im Nachgang zwei unterschriebene Originale des Antragsformulars nebst Projektbeschreibung und weiteren Anlagen ungeheftet in Papierform an das BISp zu senden.

Die Postadresse lautet:
Bundesinstitut für Sportwissenschaft
Fachgebiet Controlling
Graurheindorfer Str. 198
53117 Bonn

Weiterhin benötigt das BISp eine digitale Version der Antragsunterlagen. Sofern diese nicht bei der Antragsstellung über „Easy-Online“ direkt eingereicht wurde, kann sie per E-Mail an forschungsfoerderung@bisp.de oder auf einem Datenträger per Post i. d. R. bis spätestens 5 Werktage nach Ablauf der jeweiligen Bewerbungsfrist an das BISp übersandt werden.


Weitere Anmerkungen

  • Die hier dargestellten Informationen stehen auch im Dokumentencenter der Webseite des BISp im Menü Formulare zum Download zur Verfügung.

  • Die Anträge durchlaufen ein verkürztes Begutachtungsverfahren (inklusive eines Beratungsgesprächs zu den jeweiligen Einreichungszeitpunkten) unter Einbindung von wissenschaftlichen und sportfachlichen Stellungnahmen.

  • Die Bearbeitung von Teilaspekten in Service-Forschungsprojekten aus Anträgen, die sich im Rahmen des Antragsverfahrens für 2020 im Vergabeverfahren befinden und noch nicht beschieden wurden, ist nicht möglich.

  • Bei Verbänden, die zu den Einreichungsterminen für 2019 bei mehr als einem Projektantrag als Kooperationspartner auftreten, wird um schriftliche Priorisierung gebeten. Diese Priorisierungen sind über die Wissenschaftskoordinatoren der Verbände zu den jeweiligen Antragsfristen formlos per E-Mail an forschungsfoerderung@bisp.de weiterzuleiten.

  • Bei fachlichen Fragen zur Antragstellung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs I (Forschung und Entwicklung) gerne zur Verfügung.

  • Bei administrativen Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an
    - Frau Elena Sprenger (Tel.: 0228 99 640-9040)
    - Herrn Jürgen Schalhofer (Tel.: 0228 99 640-9050) oder
    - Frau Heike El Talawi (Tel.: 0228 99 640 9034).
    Schriftliche Fragen können auch an forschungsfoerderung@bisp.de gerichtet werden.