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Begutachtung & Vergabe

Nach Eingang der Antragsunterlagen erfolgt im Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zunächst eine formale Prüfung auf frist- und ordnungsgemäßen Eingang sowie Vollständigkeit der Antragsunterlagen. Gleichermaßen werden die Bundeskompetenz und das erhebliche Bundesinteresse mit dem geplanten Forschungsvorhaben abgeglichen.

Anschließend erfolgt die schriftliche Begutachtung durch die Berufenen Gutachterinnen und Gutachter (GA). Ausgenommen sind hiervon einzig die sogenannten Betreuungsprojekte, da wegen der kurzen Projektlaufzeit bzw. des geringen Förderumfangs auf ausführliche externe Begutachtungen verzichtet wird.

Die Begutachtung von Forschungsvorhaben erfolgt dabei durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom BISp in Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), unter Berücksichtigung fachlich und paritätisch ausgewogener Besetzung, für drei Jahre berufen werden und verschiedene sportwissenschaftliche Disziplinen bzw. relevante Mutterwissenschaften repräsentieren. Den GA obliegt bei Forschungsvorhaben vor allem die Begutachtung sowie evtl. Mitwirkung an Beratungsgesprächen. Sie dürfen jedoch nicht in die Begutachtung oder Beratung eigener Projekte oder Projekte ihrer Einrichtung aus demselben Fachgebiet einbezogen werden. Überkreuzbegutachtungen sind unzulässig. Des Weiteren dürfen die GA nicht bei Projekten, die sie selbst begutachtet haben, beratend tätig werden. Näheres regelt die Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirats (vgl. auch Errichtungserlass, § 5).

Grundsätzlich orientiert sich die Begutachtung an Begutachtungskriterien bzw. an anderen oder zusätzlichen Kriterien, auf die im Rahmen von Ausschreibungen explizit hingewiesen wird.

Nach erfolgter Begutachtung (mit Ausnahme der Betreuungsprojekte) findet ein Beratungsgespräch statt, an welchen neben dem BISp Mitglieder aus dem Wissenschaftlichen Beirat (die selbst keine Gutachtertätigkeit haben) und weitere wissenschaftliche Expertinnen und Experten (die nicht in dem Verfahren begutachtet haben) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Sport mit ihren fachlichen Empfehlungen zu den Forschungsvorhaben beratend zur Seite stehen.

Die abschließende Förderentscheidung über das Forschungsvorhaben trifft das BISp unter Abwägung aller Empfehlungen und Anregungen. Per Bescheid werden die Antragstellerinnen und Antragsteller über den positiven oder negativen Förderentscheid durch das Bundesverwaltungsamt (BVA) benachrichtigt. Im Falle einer Förderzusage erhält die Antragstellerin / der Antragsteller einen Bewilligungsbescheid, der u. a. Angaben zum Bewilligungszeitraum, der Zuwendungssumme und ggf. inhaltlich Bedingungen / Auflagen enthält. Wird ein Antrag abgelehnt, so erhält die Antragstellerin / der Antragsteller einen Ablehnungsbescheid mit Darlegung der wesentlichen Ablehnungsgründe sowie den vollständig anonymisierten Gutachten.

Neben der Abwicklung des Bescheidverfahrens übernimmt das BVA zudem die Auszahlung der Projektmittel während der Durchführung des Forschungsprojektes sowie die sogenannte Verwendungsnachweisprüfung nach Abschluss des Forschungsprojektes.

Bildmarke des Bundesinstituts für Sportwissenschaft mit Schriftzug: Gefördert durch ... aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner im BVA stehen gerne zur Verfügung:

Thomas Küppers
(Grundsatzbearbeitung)
Telefon: 0228-99-358-4759
E-mail: thomas.kueppers@bva.bund.de

Nicole Becht
Telefon: 0228-99-358-5759
E-mail: nicole.becht@bva.bund.de

Daniela Meyer
Telefon: 0228-99-358-5758
E-mail: daniela.meyer@bva.bund.de

Informationen zur Förderung der Sportwissenschaft durch das Bundesverwaltungsamt finden Sie hier.

Darüber hinaus können gerne weitere Auskünfte beim BISp eingeholt werden:

  • Für fachlich-inhaltliche Fragen stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BISp aus dem Fachbereich I oder II zur Verfügung.
  • Für allgemeine Fragen zur Forschungsförderung stehen im BISp Elena Sprenger (0228-99-640-9040) oder Jürgen Schalhofer (0228-99-640-9050) bzw. die Mailbox forschungsfoerderung@bisp.de zur Verfügung.