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Workshop „Innovatorik für den Spitzensport“

Datum: 11. Juni 2007

Am 11.06.2007 fand der Workshop „Innovatorik für den Spitzensport“ beim Landessportbund Hessen in Frankfurt statt.

An der vom BISp - Fachgebiet Sporttechnologie organisierten Veranstaltung nahmen die Projektbearbeiter, Vertreter der Olympischen und Nichtolympischen Spitzensportverbände, des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) und der Universität Augsburg teil.

Aus dem vom BISp geförderten Projekt „Systematische Untersuchungen von Innovationsvorhaben im Spitzensport“, welches von der SportKreativWerkstatt bearbeitet wurde, entstand der Leitfaden „Innovatorik für den Spitzensport – Ein Leitfaden für systematische Innovationen in der Sportpraxis“. Die Handlungsvorschläge sollen Verbänden und Institutionen im Umfeld des Leistungssports helfen, optimale Voraussetzungen für die Entstehung von Innovationen zu schaffen und Projekte in diesem Bereich effektiv und mit möglichst großer Erfolgswahrscheinlichkeit zu bearbeiten.

Auf dem Workshop wurden die Ergebnisse aus dem Projekt von Dr. Moritz (Projektleiter/Geschäftsführer SportKreativWerkstatt) präsentiert. Von den Erfahrungen des Deutschen Skiverbandes bei den Beispielprojekten berichtete Hr. Waibel (Wissenschaftskoordinator Ski Alpin im DSV). Die Arbeitsweise mit dem Leitfaden wurde vom Projektbearbeiter Dr. Moritz und Hr. Vogel vorgestellt. Dazu wurden Vorschläge der Teilnehmer zu Themenfeldern für mögliche Innovationen gesammelt und das Vorgehen bei der Bearbeitung mit dem Leitfaden an einigen Beispielen durchgesprochen. Diskutiert wurden unter anderem die Themenkomplexe Ausblick und Kommunikationsplattform, welche auch durch eine Befragung im Hinblick auf Folgeaktivitäten ergänzt wurde.

Weiterhin wurde das Projekt „Trainerausbildung 2.0 – Einsatz von videogestützten Reflexions- und Vernetzungswerkzeugen – Beispiel Tischtennis“ mit innovativem Charakter von Dr. Vohle, Uni Augsburg vorgestellt.
Die Antrags- und Auftragsforschung des BISp und die Informationsdienstleistungen des Instituts wurden von Frau Dr. Rebel, Innovationsmanagement im BISp, erläutert.

Fazit:
Die Herausforderungen an Innovationen im Spitzensport (Leistungsoptimierung, Erhöhung der Sicherheit der Athleten, Erhöhung der medialen Präsenz, usw.) machen es notwendig, den Innovationsprozess zu strukturieren und zu systematisieren.
Der Leitfaden „Innovatorik für den Spitzensport“ kann als Vorbild für zielgerichtete und systematische Innovationen im Spitzensport dienen.

Informationen zu den Präsentationen sowie die Ergebnisse und Interpretation der Befragung im Hinblick auf eventuelle Folgeaktivitäten können nachgefragt werden bei Herrn Thomas Koch (Tel.:01888/640-9031; E-Mail: thomas.koch@bisp.de).



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