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Wissensmanagement

Ein zentrales Ziel des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) stellt das Wissensmanagement und insbesondere der Ergebnistransfer aus den geförderten Projekten in die verschiedenen Zielgruppen dar:

Neben forschungsgestützter Wissensproduktion stehen für das BISp insbesondere die effiziente Aufbereitung und adressatengerechte Vermittlung neuer Erkenntnisse im Mittelpunkt, um den Nutzern einen best- und schnellstmöglichen Zugang zu relevanten Erkenntnissen zu ermöglichen. 

Aus Sicht des BISp darf angewandte Wissenschaft im Spitzensport nicht zum Selbstzweck betrieben werden, sondern sollte immer den Transfer der Erkenntnisse in die Anwendung anstreben. Und Wissenstransfer darf entsprechend nicht bei der Übergabe von Informationen enden, sondern muss bis zur Umsetzung im Sinne von Anwendung des Wissens weitergeführt und ggf. aktiv begleitet werden.

Seit über 40 Jahren verfolgt das BISp diese Grundidee. In dieser Zeit ist ein umfangreiches Transferrepertoire bestehend aus unterschiedlichsten Maßnahmen und Materialien entstanden, das sich in sieben Hauptkategorien untergliedern lässt:

Wissen unterliegt einer immensen Dynamik und auch die Randbedingungen, unter denen Wissenstransfer stattfindet, sind komplex und zudem hoch­dynamisch. Mechanistische Steuerungs- und Machbarkeitslösungen für Transfervorhaben sind damit ausgeschlossen, da sie das Kernkriterium für erfolgreichen Wissenstransfer, die Adressatenspezifik, nicht erfüllen können.

Die verschiedenen Transferprodukte des BISp werden auf den Einzelfall angepasst und kommen als themen-, adressaten- und/oder projektspezifisch geschnürtes „Transferbündel“ zur Anwendung.

Als Orientierungsrahmen für die Entwicklung von Transferlösungen formuliert das BISp sieben zentralen Prämissen zum Wissenstransfer.

Datei ist nicht barrierefrei Prämissen zum Wissenstransfer (PDF, 57KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die konzeptionellen Grundüberlegungen, Analysen und Strategien, hinter seinem Transfermanagement sind im Transferkonzept des BISp zusammengefasst. 

Das Konzept gibt Antworten auf die grundlegenden Fragen des BISp-Forschungs- und Wissenstransfers: 

  • Welche Transferprodukte und -maßnahmen umfasst das BISp-Repertoire?
  • Unter welchen Rahmenbedingungen betreibt das BISp Transfer?
  • Für wen genau produziert das BISp die verschiedenen Produkte?
  • Wer sind die Zielgruppen des BISp und was charakterisiert sie?
  • Auf welche konzeptionellen Überlegungen kann Bezug genommen werden?
  • Was zeichnet „erfolgreichen“ Wissenstransfer aus?
  • Wo und wie kann sich das BISp verbessern?