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Gesunde Rückkehr in den Wettkampf nach Sprunggelenksverletzung

Datum 20. Juli 2017

Konsensuskonferenz von VBG und BISp am 14. und 15. Juli in Mainz

Mediziner, Sportwissenschaftler, Athletik- und Rehatrainer sowie Physiotherapeuten aus ganz Deutschland trafen sich zur Konsensuskonferenz am 14. und 15. Juli in Mainz. Eingeladen hatten die gesetzliche Unfallversicherung und das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Diskutiert wurde an den zwei Tagen mit mehr als 40 Gästen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die gemeinsame Erarbeitung einer Empfehlung zur geeigneten Rückkehr in den Wettkampf (Return-to-Competition) nach einer Sprunggelenksverletzung. Sprunggelenksverletzungen zählen laut kürzlich veröffentlichten VBG-Sportreport 2017 zu einer der häufigsten Verletzungsarten im Teamsport. Im Basketball mit 19,7 Prozent und im Handball mit 13,8 Prozent nahmen Sprunggelenksverletzungen sogar den Spitzenplatz ein.

Dr. Gabriele Neumann, Ständige Vertretung des Direktors des BISp, eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass die Konsensuskonferenz die positive Zusammenarbeit zwischen der VBG und dem BISp dokumentiert. "Sie bietet eine ideale Plattform, um wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Praxis zu diskutieren und entsprechende Empfehlungen für die Sportpraxis auszusprechen."

"Es gibt keine pauschale Zeitspanne, nach der ein Spieler oder eine Spielerin nach einer Sprunggelenksverletzung wieder ins uneingeschränkte Mannschaftstraining und schließlich ins Spiel zurückkehren kann" sagt Hendrik Bloch, Präventionsexperte Sport bei der VBG. "Wir benötigen objektive Kriterien für eine verantwortungsvolle Return-to-Competition-Entscheidung, die wir in der Konsensuskonferenz erarbeiten konnten“.

Die Ergebnisse der zweitägigen Konferenz sollen im Frühjahr 2018 in einem Kompendium veröffentlicht werden.