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Antrags- & Vergabeverfahren

In den letzten Jahren hat sich das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) stetig weiterentwickelt, um den Herausforderungen einer sich verändernden Forschungs- und Hochschullandschaft Rechnung zu tragen und diese gemeinsam in Einklang mit den formal-rechtlichen Fördervoraussetzungen sowie den sportpolitischen Zielen der Bundesregierung zu bringen.

Im Hinblick auf die Verfahren und Abläufe der Forschungsförderung wurden zuletzt Instrumente des (Projekt-)Controllings sowie des Qualitätsmanagements in enger Anlehnung an die Verfahren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt und umgesetzt.

Das Vergabeverfahren der Forschungsförderung ist in der Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirats geregelt. Mit den verbindlich zu durchlaufenden Verfahrensschritten sind die Abläufe von der Antragstellung bis zur Förderentscheidung eindeutig und transparent geregelt.

Hervorzuheben für das gesamte Vergabeverfahren sind die strikte personelle Trennung zwischen Begutachtung, Beratung und Entscheidung über Projektanträge sowie die grundsätzliche Überprüfung und Vermeidung von Befangenheitsmomenten.

Die schriftliche Begutachtung der Anträge erfolgt durch berufene Gutachterinnen und Gutachter, die nicht zugleich Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat sind. An den Beratungsgesprächen nehmen Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats (die selbst keine Gutachtertätigkeit ausüben) und weitere wissenschaftliche Expertinnen und Experten (ohne Gutachtertätigkeit in dem konkreten Verfahren) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Sport teil.

Die abschließende Förderentscheidung wird durch das BISp unter Abwägung aller Empfehlungen und Anregungen getroffen.