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Wissenschaftlicher Beirat

Die fachliche Beratung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) erfolgt durch einen Wissenschaftlichen Beirat (vgl. § 4 Errichtungslass). Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausführen, werden vom Bundesminister des Innern (BMI) im Einvernehmen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) jeweils für drei Jahre berufen. Sie bleiben bis zur Neuberufung im Amt. Eine unmittelbare Wiederberufung ist einmal zulässig. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, kann für die restliche Zeit eine Nachfolgerin / ein Nachfolger berufen werden.

Der Wissenschaftliche Beirat setzt sich zusammen aus Vertretern der Wissenschaftsbereiche:

  • Medizin und Biologie
  • Dopinganalytik und spezielle Biochemie
  • Behindertensport
  • Trainings- und Bewegungswissenschaft
  • Prozessbegleitende Trainings- und Wettkampfforschung
  • Sportgeräte- und Technologieentwicklung
  • Sozial- und Verhaltenswissenschaft
  • Informations- und Kommunikationswissenschaft
  • Sportstätten und Umwelt.

Hinzu kommen als Gäste je ein Vertreter des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Bundesministeriums des Innern. Der Direktor des BISp nimmt an den Sitzungen des Wissenschaftlichen Beirates teil. In Abstimmung mit dem Vorsitzenden und der Leitung des BISp können weitere Personen als Gäste eingeladen werden.

Der Wissenschaftliche Beirat wählt aus dem Kreis seiner wissenschaftlichen Mitglieder den Vorsitz und zwei Vertretungen. Näheres regelt die Geschäftsordnung (GO) des Wissenschaftlichen Beirats, die der Zustimmung des BMI bedarf.

Datei ist nicht barrierefrei Geschäftsordnung für den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) (PDF, 132KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Der Wissenschaftliche Beirat wirkt bei der Aufstellung des Forschungsprogramms sowie beim Forschungsmanagement durch Beratung zur Prioritätensetzung der Forschungsförderung, zum Verfahren der Begutachtung sowie zur Schwerpunktsetzung bei der Forschungsförderung mit.

Um jegliche Befangenheitsmomente auszuschließen, dürfen im Zusammenhang mit eigenen Projekten oder mit Projekten ihrer Einrichtung aus demselben Fachgebiet die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats nicht in die Beratungsgespräche zur Forschungsförderung einbezogen werden. In diesen Fällen erfolgt Ersatz durch einen ausgewiesenen Experten aus der Gruppe der berufenen Gutachter/-innen. Das Nähere regelt hier die Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirats.

Der aktuelle Wissenschaftliche Beirat setzt sich wie folgt zusammen:

  • Prof. Dr. Michael Braumann
  • Dr. Andrea Gotzmann
  • Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper
  • Prof. Dr. Andreas Hohmann
  • Prof. Dr. Klaus Mattes
  • Prof. Dr. Pedro Portella
  • Prof. Dr. Bernd Strauß
  • Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach
  • Prof. Dr. Werner Köhl

Datei ist nicht barrierefrei Errichtungserlass (PDF, 27KB, Datei ist nicht barrierefrei)